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Fr. 30 Januar 2026

Generationenwechsel im Familienunternehmen: Optimaler Zeitpunkt für den Verkauf an Kinder

Elternhaus an die Kinder verkaufen – wann ist der richtige Moment? Der Beitrag zeigt, warum die familieninterne Übergabe in Bielefeld sinnvoll sein kann, wie Preis, Timing, Finanzierung und steuerliche Leitplanken zusammenspielen und wie Sie mit transparentem Marktwert Geschwister fair berücksichtigen. MK Immobilien OWL begleitet Sie von Bewertung und Familienabstimmung bis zum Notartermin – inklusive Wohnrecht/Nießbrauch, Finanzierungscheck und Absicherung typischer Stolpersteine.

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Generationenwechsel im Familienvermögen – ob im Familienunternehmen oder beim Elternhaus – ist nie nur eine Zahlenfrage. In Bielefeld erlebe ich häufig, dass Eigentümer aus Schildesche, Senne, Dornberg oder Mitte mich genau dann ansprechen, wenn die Weichen in Richtung Ruhestand, Verkleinerung oder langfristige Familienplanung gestellt werden. Als Immobilienmakler von MK Immobilien OWL, spezialisiert auf Erbschaften und strukturierte Verkaufsprozesse bis zum Notartermin, begleite ich diese Entscheidungen mit klarem Blick auf Markt, Familie und Finanzierung – und mit dem Ziel, Konflikte zu vermeiden und Werte zu sichern.

Generationenwechsel im Familienunternehmen: Optimaler Zeitpunkt für den Verkauf an Kinder

Warum ein Verkauf an die Kinder sinnvoll sein kann

Ein geordneter Verkauf an die nächste Generation kann steuerlich, emotional und organisatorisch Vorteile bringen. Ich erlebe immer wieder, dass die frühzeitige Regelung Frieden schafft und gleichzeitig die wirtschaftliche Nutzung der Immobilie verbessert. Besonders in Lagen mit stabiler Nachfrage – etwa in Jöllenbeck, nahe der Uni-Bielefeld, in Dornberg oder im Bielefelder Westen – lassen sich familieninterne Lösungen marktgerecht und transparent gestalten.

  • Planbare Nachfolge: Eine frühzeitige Übergabe verhindert Streit in späteren Erbfällen und schafft klare Rollen.
  • Erhalt des Familienbesitzes: Das Haus oder die Eigentumswohnung bleibt in der Familie und kann gezielt modernisiert werden.
  • Liquidität und Sicherheit: Eltern können durch Kaufpreis, Rentenzahlungen oder Nießbrauch finanziell abgesichert bleiben.
  • Perspektive für Kinder: Die nächste Generation investiert langfristig in eigenen Wohnraum oder Kapitalanlage.

Der beste Zeitpunkt für den Generationenwechsel

Günstig ist der Übergabezeitpunkt, wenn Sie selbst Planungssicherheit wünschen (z. B. Ruhestand, Umzug, Verkleinerung) und die Immobilie perspektivisch vor größeren Maßnahmen steht. In gefragten Lagen wie Dornberg, Mitte oder Gadderbaum ist die Nachfrage robust – das erleichtert eine faire, marktorientierte Preisfindung innerhalb der Familie. Eine zentrale Rolle spielt auch das Zinsumfeld für die Finanzierung des Kindes: Niedrigere Zinsen verbessern die Tragfähigkeit und eröffnen Spielräume für Sanierung und energetische Modernisierung.

Signale für den richtigen Moment

  • Klarer Lebensplan: Ruhestand naht, Pflegebedarfe sind absehbar oder ein Neubeginn in einer kleineren Wohnung ist gewünscht.
  • Instandhaltungszyklus: Größere Sanierungen (Dach, Heizung, Fassade, Fenster) stehen an – Übergabe ermöglicht planbare Investitionen.
  • Finanzielle Rahmenbedingungen: Zinsumfeld, Förderprogramme (z. B. Effizienzhaus), Eigenkapital der Kinder passen zusammen.
  • Familiäre Einigkeit: Absprachen mit allen Beteiligten sind möglich und können notariell abgesichert werden.

Finanzierung und Zinsen

Ich empfehle, neben dem reinen Kaufpreis die Gesamtkosten im Blick zu behalten: Erwerbsnebenkosten (sofern relevant), Modernisierung, energetische Maßnahmen und Rücklagen. Bei familieninternen Verkäufen ist es oft sinnvoll, Bausteine zu kombinieren – etwa Kaufpreiszahlung plus Wohnrecht oder Nießbrauch der Eltern. Das reduziert die Banklast des Kindes und hält gleichzeitig die Absicherung der Eltern hoch.

Praxis-Tipp

Eine gemischte Gestaltung (Kaufpreis zuzüglich Eintragung von Wohnrecht/Nießbrauch) erzeugt oft die beste Balance zwischen Liquidität, Steuerwirkung und Familienzielen.

Steuerliche Leitplanken in Kürze

Steuerlich zählt nicht nur der Preis, sondern auch die gewählte Struktur. Folgende Punkte sind erfahrungsgemäß entscheidend für eine zügige und konfliktfreie Umsetzung:

  • Grunderwerbsteuer: Beim Erwerb zwischen Eltern und Kindern fällt sie in der Regel nicht an.
  • Spekulationssteuer: Ein Verkauf innerhalb von 10 Jahren nach Anschaffung kann für Eltern steuerpflichtig sein – außer die Immobilie wurde zu eigenen Wohnzwecken genutzt (in der Regel im Verkaufsjahr und den zwei Vorjahren).
  • Schenkung/Freibetrag: Pro Kind sind 400.000 Euro alle 10 Jahre steuerfrei. Ein Verkauf unter Marktwert kann als gemischte Schenkung gelten.
  • Wohnrecht/Nießbrauch: Eltern können sich Nutzungsrechte sichern; der Wert dieser Rechte mindert den effektiven Kaufpreis.

Wohnrecht und Nießbrauch richtig einsetzen

Ein Wohnrecht sichert das lebenslange Wohnen, während der Nießbrauch die wirtschaftliche Nutzung (z. B. Vermietung) umfasst. Beides lässt sich notariell präzise definieren. In der Praxis vereinbare ich mit Familien häufig, dass die Eltern weiterhin wohnen und laufende Nebenkosten tragen, während die Kinder strukturelle Investitionen übernehmen. So bleibt die Immobilie werthaltig und der Übergang transparent.

Preisfindung in Bielefeld: fair, nachvollziehbar, marktnah

Für die Preisfindung stütze ich mich auf Vergleichswerte aus Heepen, Brackwede, Sennestadt, Stieghorst und den westlichen Stadtteilen, auf Zustand, Lage, Grundstücksqualität und energetischen Stand. Ein transparenter Marktwert ist die Basis für jede familieninterne Einigung – auch, um Geschwister mit Ausgleichszahlungen fair zu berücksichtigen und steuerliche Spielräume korrekt zu nutzen.

  • Lage und Mikrolage: Schulnähe, ÖPNV, Infrastruktur, Ruhe-/Aussichtslage.
  • Bausubstanz: Baujahr, Modernisierungen, Energieeffizienz, technischer Rückstand.
  • Grundstück und Recht: Größe, Zuschnitt, Baurecht, Grunddienstbarkeiten.
  • Nutzungspotenzial: Eigennutzung, Teilung, Ausbaureserve (Dach, Anbau), Vermietbarkeit.

Fairness gegenüber Geschwistern

Ich dokumentiere den Marktwert nachvollziehbar und halte die Parameter transparent. Liegt der vereinbarte Preis unter Marktwert, lassen sich Ausgleichszahlungen oder ideelle Gegenleistungen (Pflege, Instandhaltung) vertraglich festhalten. So bleibt die Lösung rechtssicher und akzeptiert.

Ablauf bis zum Notartermin – so begleite ich

  • Bewertung und Strategiegespräch: Ziele klären, Optionen durchspielen, Marktwert definieren.
  • Familienabstimmung: Wohnrecht/Nießbrauch, Übergabetermin, Verantwortlichkeiten.
  • Finanzierungscheck: Bankgespräch des Kindes, Struktur der Grundschuld, Fördermöglichkeiten.
  • Notarvorbereitung: Vertragsentwurf, Vollmachten, Löschungen/Einsichten im Grundbuch.
  • Beurkundung und Abwicklung: Fälligkeitsmitteilung, Zahlungsfluss, Besitzübergang, Eintragungen.
  • Geordnete Übergabe: Protokoll, Schlüssel, Unterlagen (Baupläne, Energieausweis, Rechnungen).

Benötigte Unterlagen im Überblick

  • Aktueller Grundbuchauszug, Flurkarte, ggf. Teilungserklärung
  • Bauunterlagen, Modernisierungsnachweise, Energieausweis
  • Nebenkosten- und Wartungsunterlagen (Heizung, Dach, Fenster)
  • Bewertung/Marktwertermittlung zur internen Dokumentation
  • Entwürfe zu Wohnrecht/Nießbrauch und eventuellen Ausgleichszahlungen

Typische Stolpersteine – und wie ich sie löse

  • Unausgesprochene Erwartungen: Ich moderiere ein strukturiertes Familiengespräch mit klaren Protokollen.
  • Instandhaltungsstau: Wir priorisieren Maßnahmen, kalkulieren Kosten und justieren den Preis fair.
  • Unklare Abgrenzung Verkauf/Schenkung: Ich sorge für eine saubere Dokumentation und eine eindeutige Vertragsgestaltung.
  • Finanzierungsengpässe: Kombination aus Bankdarlehen, Tilgungsbausteinen und Wohnrecht/Nießbrauch schafft Spielräume.

FAQ

Muss mein Kind Grunderwerbsteuer zahlen?

In der Regel nein – beim Erwerb zwischen Eltern und Kindern entfällt sie. Ein notarieller Kaufvertrag ist dennoch erforderlich, damit Rechte und Pflichten eindeutig sind.

Ist eine Schenkung besser als ein Verkauf?

Das hängt von Freibeträgen, Spekulationsfrist, Liquiditätsbedarf und Ihren Familienzielen ab. Häufig ist eine gemischte Lösung (Teilverkauf plus Wohnrecht/Nießbrauch oder Ausgleich) optimal.

Wie wahre ich Fairness gegenüber Geschwistern?

Durch einen nachvollziehbaren Marktwert, schriftliche Absprachen und vertraglich geregelte Ausgleichszahlungen. So bleibt die Lösung

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